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Berichte aus den Bundesländern 2012

NÖ: GIS Day im Rathaus St. Pölten

veröffentlicht um 22.11.2012, 08:02 von Bernhard Zagel

GIS Day in St. Pölten (c) mss\Josef Vorlaufer
SchülerInnen konnten Ihr Wissen rund um Geografische Informationssysteme (GIS) erweitern in St. Pölten erweitern. Experten vom Magistrat und Unternehmen stellten diesmal den 100 Teilnehmern aus St. Pöltner Schulen Themen zu Verkehrsinformation, Stadtmodellen und der Erreichbarkeit im Gesundheitsbereich vor.
 
Andreas Unterluggauer von der ITS Vienna Region präsentierte das Verkehrsservice anachb.at. Es handelt sich dabei um ein Projekt der Länder Wien, Niederösterreich und Burgenland bei dem die Stadt St. Pölten Partner ist. Mit dem kostenlosen Verkehrsservice AnachB.at ist es jederzeit möglich den besten Weg zu finden, wenn man in Wien, Niederösterreich und Burgenland unterwegs ist. AnachB.at gibt es als Website unter www.AnachB.at, als Smartphone App für iPhone und Android und als Widget-Modul zur Integration in jede Website. AnachB.at vereint eine Reihe an Funktionen: Der AnachB.at Routenplaner funktioniert gleichwertig für Öffentliche Verkehrsmittel, Radfahren, zu Fuß gehen und Autofahren. Grundlage von AnachB.at ist die GIP Graphenintegrationsplattform, ein detailliertes digitales Straßennetz. Die GIP eignet sich damit auch für rechtsverbindliche Verwaltungsabläufe und E-Government Prozesse. AnachB.at einfach ausprobieren.
 
Ein detailliertes digitales Abbild der Stadt kann den Planern und Entscheidungsträgern künftig helfen, Bauvorhaben anschaulicher zu machen. Mit einem 3D-Stadtmodell können Entwürfe einfach in das konkrete Bauland projiziert werden. Das ermöglicht es, Vor- und Nachteile der Bauvorhaben zu analysieren und bei Bedarf Planungen anzupassen. Hiervon können auch die Bürgerinnen und Bürger bei privaten Projekten einen Nutzen ziehen. Konkrete Beispiele sind der Solardachkataster oder Verschattungssimulationen. Neben einem Modell der Gegenwart sind auch Zeitreisen in die Geschichte der Stadt möglich. So wurde anhand der ausgegrabenen Grundrisse die ehemalige Stadtpfarrkirche am Domplatz als historisches Gebäudemodell von Mag. Martin Köck nachgebaut. In einem Workshop wurden den Teilnehmern von Mag. Siegfried Kamper erklärt welche Genauigkeitsstufen es bei Stadtmodellen gibt. Ihre eigenen Modellbaufertigkeiten durften die Teilnehmer am Computer unter Beweis stellen und eigene Gebäude konstruieren und texturieren. Gezeigt wurde wie diese Modelle auf Google Earth für die Internet Community publiziert werden können. Angreifbare gedruckte Gebäude und Landschaftsmodelle aus 3D Printer wurde als weitere Möglichkeit der Darstellung präsentiert.

Die GeoMarketing GmbH aus St. Pölten zählt zu den führenden Komplettanbietern in digitaler Geografie. Walter Heginger präsentierte einen Querschnitt der Geodatenlandschaft. Was mit der Verknüpfung von Landkarten mit Wirtschaftsdaten vor über 15 Jahren auch in Österreich begann wird heute durch das Internet schon beinahe als selbstverständlich angenommen. Er zeigte, wie sich Geodaten im Laufe der Zeit entwickelt haben und daraus Anwendungen und Services entstanden sind. Umsätze werden durch Kundenkarten, Adressen oder per Abfrage an der Kassa einer Postleitzahl zugeordnet. Was mit der Verortung einer Adresse beginnt, führt zu Penetrations- und Zielgruppenanalysen, beeinflusst Vertriebsplanungen und Standortentscheidungen, optimiert Touren oder bringt Einsatzkräfte schnell an Ihr Ziel. Alle namhaften Unternehmen greifen heute bereits auf immer feinräumigere Geodaten zurück. Durch die Freigabe der genauen GPS-Koordinaten auch für zivile Zwecke, gehören Navigationssysteme heute bereits zum täglichen Leben. Gezeigt wurden Anwendungsfelder von Erreichbarkeitsmodellen im Gesundheitswesen am Beispiel der Erreichbarkeit für die NÖ Landeskliniken, bis hin zur geografisch unterstützten Orientierung am Friedhof einer Applikation für die Friedhöfe Wien GmbH. - Foto: (c) by mss\Josef Vorlaufer

Salzburg

veröffentlicht um 21.11.2012, 16:05 von Bernhard Zagel   [ aktualisiert: 21.11.2012, 16:06 ]

Der GISDay 2012 an der Universität Salzburg lockte wieder rund 300 Schülerinnen und Schüler aus Salzburg un Oberösterreich an an die Naturwissenschaftliche Fakultät. Erstmals war auch eine Gruppe von Senioren der Universität 55 PLUS angemeldet. Der GISDay in Salzburg wurde vom Interfakultären Fachbereich für Geoinformatik (Z_GIS), dem Fachdidaktikzentrum für Geographie und Geoinformatik sowie der SchülerUNI veranstaltet.

Impressionen zum GISDay 2012:

Bildergalerie (Michaela Lindner-Fally)
Bildergalerie (SchülerUNI)
 
Station: Der Mensch als Sensor (Forschungsstudio iSPACE)
 

Oberösterreich

veröffentlicht um 21.11.2012, 15:36 von Bernhard Zagel

Rund 350 Schülerinnen und Schüler aus 12 Schulen aus Oberösterreich - und erstmals auch aus dem angrenzenden Bayern - nutzten den "GIS Day 2012" um sich in 27 Workshops im Landesdienstleistungszentrum in Linz über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Geografischer Informationssysteme zu informieren. Die Kooperationsveranstaltung von Pädagogischer Hochschule der Diözese Linz und dem Land Oberösterreich (Abteilung Geoinformation) fand heuer bereits zum 9. Mal statt und stand unter dem Motto "Landkarten am Tablet(t)". Diesem Motto Rechnung tragend, wurden zum GIS Day die neuen "DORIS-Apps" für iOS, Android und Webbrowser präsentiert. In mehreren iPAD-Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler dann selbst Hand an legen und diese neuen mobilen Landkartenanwendungen auf Herz und Nieren prüfen.

Der für GIS zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl überreichte der Siegerklasse "HTL Linz Goethestraße" Gutscheine für einen Tag im "Aquapulco" in Bad Schallerbach und kündigte an, dass auch 2013 wieder die größte GIS-Day Veranstaltung im Landesdienstleistungszentrum in Linz stattfinden wird.

Weitere Informationen zum Event unter http://www.doris.at
Der GISDay in Oberösterreich wurde über folgendes Video eindrucksvoll dokumentiert: http://www.youtube.com/watch?v=qYY6uPAYDvg 

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