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2010

  • Besucherrekord beim "Langen Tag der Geoinformation" in Linz Der "Internationale GIS Day" war in Oberösterreich heuer in ganz besonderer Tag, stand doch auch die Geburtstagsfeier von DORIS – dem GIS des Landes Oberösterreich – auf dem Programm. Rund 1.000 ...
    Veröffentlicht um 24.11.2010, 01:41 von Robert Vogler
  • Lernerlebnis mit Geoinformation - das war der GIS Day 2010 in Salzburg Das Fachdidaktikzentrum für Geographie und Geoinformatik Salzburg digital:earth:at bot anlässlich des GIS Day 2010 rund 400 SchülerInnen aus Salzburg, Oberösterreich und dem angrenzenden Bayern Vorträge und interaktive Workshops ...
    Veröffentlicht um 14.01.2011, 02:24 von Robert Vogler
  • Begeisterung pur beim GIS Day 10 in der Steiermark! Nach dem großen Erfolg im Vorjahr fand am 17.11.2010 in der Polytechnischen Schule in Leibnitz der zweite steirische GIS Day statt. Die INNOGEO Ingenieurbüro GmbH organisierte gemeinsam mit ...
    Veröffentlicht um 22.11.2010, 02:47 von Robert Vogler
  • GIS Day 2010 in St. Pölten Die GIS Day Veranstaltung in St. Pölten war in diesem Jahr eine Mischung aus Workshops und Präsentationen. Herr Bürgermeister Mag. Matthias Stadler begrüßte Lehrer, Schüler und Mitarbeiter des Vermessungsamtes St ...
    Veröffentlicht um 22.11.2010, 02:46 von Robert Vogler
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Besucherrekord beim "Langen Tag der Geoinformation" in Linz

veröffentlicht um 24.11.2010, 01:28 von michaela Lindner-Fally   [ aktualisiert 24.11.2010, 01:41 von Robert Vogler ]

Der "Internationale GIS Day" war in Oberösterreich heuer in ganz besonderer Tag, stand doch auch die Geburtstagsfeier von DORIS – dem GIS des Landes Oberösterreich – auf dem Programm. Rund 1.000 Besucher nutzten an diesem Tag die Gelegenheit, mehr über Geoinformation zu erfahren. In bewährter Kooperation zwischen Land Oberösterreich und Pädagogischer Hochschule der Diözese Linz hatten 450 Schülerinnen und Schüler in 30 Workshops die Gelegenheit, einen spannenden Zugang zu Geografie und geografischen Informationssystemen zu bekommen.

"Der GIS Day bietet sowohl für eine moderne Verwaltung als auch für die wichtigsten Wirtschaftsbetriebe und die Bereiche Forschung und Lehre in Oberösterreich eine gute Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und den Berufstätigen von morgen zu vermitteln", so Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl. Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer betonte, dass die verfügbaren digitalen Daten es nunmehr ermöglichen, Zusammenhänge besser darstellen damit auch verständlicher machen zu können. Nicht nur Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberösterreich nutzten die Chance in den Workshops mehr rund um den Einsatz geografischer Informationstechnologie zu erfahren, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes hatten erstmals die Gelegenheit, im Rahmen des GIS Day spezielle Workshops zu besuchen. Die GIS-Experten der Bundesländer nahmen den langen Tag der Geoinformation in Oberösterreich zum Anlass ihren bewährten Meinungsaustausch dieses Mal im Landesdienstleistungszentrum durchzuführen.

Als Abschluss dieses Geoinformations-Marathons stand am Abend noch die Geburtstagsfeier zu "20 Jahre DORIS" auf dem Programm. Rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zeigten sich vom Festvortrag der Experten der ESA (European Space Agency) und des ÖWF (Österreichisches Weltraumforum) zum Thema "Satelliten für Oberösterreich – Weltraumtechnologie in der Landesverwaltung" beeindruckt.

Mehr Infos dazu unter http://www.doris.at/doris/gisday/

Lernerlebnis mit Geoinformation - das war der GIS Day 2010 in Salzburg

veröffentlicht um 22.11.2010, 02:48 von michaela Lindner-Fally   [ aktualisiert 14.01.2011, 02:24 von Robert Vogler ]

Das Fachdidaktikzentrum für Geographie und Geoinformatik Salzburg digital:earth:at bot anlässlich des GIS Day 2010 rund 400 SchülerInnen aus Salzburg, Oberösterreich und dem angrenzenden Bayern Vorträge und interaktive Workshops rund um das Arbeiten und Forschen mit Geographie und Geoinformatik. Landesrat Walter Blachfellner besuchte die Veranstaltung,  um sich vor Ort ein Bild von den einzelnen Stationen zu machen und gleichzeitig das vom Land Salzburg unterstützte Projekt ‚Raum:Planen‘ hervorzuheben.

Interaktive Workshops von ExpertInnen für SchülerInnen
Die Jugendlichen hatten bei insgesamt 13 Präsentationen und praktischen Workshops die Möglichkeit, selbst mit Geographischen Informationssystemen zu arbeiten und so das breite Spektrum der Geoinformatik kennen zu lernen. Im Vordergrund der Veranstaltung stand, die SchülerInnen durch aktive Beteiligung für GIS zu begeistern. Möglichkeit dazu hatten sie unter anderen bei diesen zwei Stationen:

Elektronische Schnitzeljagd mit GPS

Beim Outdoor-Workshop Geocaching begaben sich die SchülerInnen mit Hilfe von GPS-Geräten auf eine elektronische Schnitzeljagd. Ziel der Schnitzeljagd war es kleine Behälter zu finden, sich in ein Logbuch vor Ort einzutragen und die erfolgreiche Suche mit einem Eintrag im Internet zu dokumentieren. Geocaching ist eine weltweite Schatzsuche mit mehr als 900.000 Mitgliedern, vielleicht hat es an diesem Tag noch mehr Anhänger gefunden!

Geographie zum Anfassen

Wie wird aus einem Satellitenbild eine Karte? Antwort auf diese Frage bekamen die SchülerInnen bei der Station „Geographie zum Anfassen“. Nach der Einführung und der Bearbeitung des Themas mittels eines begehbaren Satellitenbildes hatten die SchülerInnen Gelegenheit anhand eigens hergestellter Spiele, wie Memory und Domino, ihr Wissen praktischen anzuwenden.

Jugendliche sind oft mitten drin in der Geoinformatik-Szene. Räumliche Informationen werden auf vielfältige Weise verwendet, um unseren Alltag zu erleichtern oder Problemstellungen nachhaltig zu lösen, dies wurde den SchülerInnen beim GIS Day in Salzburg erfolgreich vermittelt. GIS und seine schier unbegrenzten Möglichkeiten faszinierte auch beim diesjährigen GIS Day wieder SchülerInnen und Lehrkörper.

[Mehr Bilder]

Prämierte Rückmeldungen unserer Besucher: Über die Hauptpreise des GIS Day 2010 Wettbewerbes - einen nagelneuen Satellitenbild-Atlas sowie den Satellitenbildkalender 2011, beides zur Verfügung gestellt von der Fa. eoVision.at - freuen sich das RG Laufen und das ABZ St. Josef in Salzburg. Das Poster sowie die animierte Web-Rückmeldung wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

Information zu den einzelnen Stationen

Die Sieger des Satellitenbildquiz stehen fest!

Julia Nott vom Bundesgymnasium Zaunergasse, Salzburg, Rebecca Lubinski und Maximilian Siemers vom Chiemgau-Gymnasium Traunstein, Sarah Tuschner vom Bundesgymnasium Vöcklabruck, Oberösterreich, Patrick Vigiani von der Bundes-Handelsschule Zell am See haben das Satellitenbild-Quiz jeweils als beste ihrer Gruppe absolviert. Wir gratulieren den Satellitenbild-Profis sehr herzlich und bedanken uns für die engagierte Teilnahme mit einem GIS Day USB-Stick!


Veranstalter des GIS Day in Salzburg: 

digital:earth:at – Das Fachdidaktikzentrum für Geographie und Geoinformatik Salzburg >www.digitalearth.at ist eine Kooperation von Universität Salzburg (Zentrum für Geoinformatik), Pädagogischer Hochschule Salzburg und dem Institut für Geographic Information Science der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Unser besonderer Dank gilt unseren zahlreichenden unterstützenden und mitwirkenden Partnern:
dem BFI Salzburg, dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) Wien, den Salzburger Unternehmen eoVision und bgis, dem bairischen Verein GI-Plus, dem Researchstudio ISPACE sowie dem Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR).

GIS Day in der Presse
Salzburger Fenster

Salzburger Landeskorrespondenz

Begeisterung pur beim GIS Day 10 in der Steiermark!

veröffentlicht um 22.11.2010, 02:33 von michaela Lindner-Fally   [ aktualisiert 22.11.2010, 02:47 von Robert Vogler ]

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr fand am 17.11.2010 in der Polytechnischen Schule in Leibnitz der zweite steirische GIS Day statt. Die INNOGEO Ingenieurbüro GmbH organisierte gemeinsam mit der PTS Leibnitz diesen Tag unter dem Motto „Ist bewußter Produktkonsum sinnvoll? Digital Natives forschen nach ihren ökologischen Spuren“. 320 Schülerinnen und Schüler aus sieben verschiedenen Schulen, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien waren dabei, erweiterten ihr Wissen und überzeugten sich von den aufsehenerregenden Ergebnissen zum Schulprojekt "Water Footprint".

Ist bewusster Produktkonsum sinnvoll?

Dieser Frage gingen SchülerInnen der Polytechnischen Schule Leibnitz nach und untersuchten zahlreiche Produkte auf ihren ökologischen Fußabdruck. Im Detail wurde dem virtuellen Wasserverbrauch (Water Footprint) große Aufmerksamkeit geschenkt. Virtuelles Wasser beschreibt, welche Menge Wasser in einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist oder zur Herstellung verwendet wird. Mit der Berechnung des virtuellen Wasserfußabdrucks, den ein Produkt oder eine Dienstleistung hat, lässt sich die ökologische Situation der Produktionsbedingungen bewerten. Der Anbau von Obst im Wüstenklima erfordert beispielsweise mehr Wasser als in gemäßigten Zonen. Zum anderen können über den Wasserfußabdruck internationale Wasserbeziehungen abgebildet werden.

Die INNOGEO Ingenieurbüro GmbH ist seit vielen Jahren in der Wasserwirtschaft tätig, unter anderem werden digitale Leitungskataster erstellt. Die Schaffung von Bewusstsein für das kostbare Gut Wasser ist nicht nur deshalb besonders wichtig. GIS, geographische Informationssysteme, verknüpfen unterschiedliches Daten- und Kartenmaterial und liefern dadurch anschauliche Ergebnisse und Entscheidungshilfen.

Die Ergebnisse sind spektakulär!
Denn: Wussten Sie eigentlich, das die Herstellung von 1 kg Rindfleisch über 16.000 Liter Wasser benötigt? Im Vergleich dazu benötigt 1 kg Schweinefleisch 5.500 Liter Wasser. Und für die Produktion von nur einem T-Shirt wird mehr als 4.000 Liter virtuelles Wasser verbraucht!

GIS Day 2010 in St. Pölten

veröffentlicht um 22.11.2010, 01:46 von michaela Lindner-Fally   [ aktualisiert 22.11.2010, 02:46 von Robert Vogler ]

Die GIS Day Veranstaltung in St. Pölten war in diesem Jahr eine Mischung aus Workshops und Präsentationen. Herr Bürgermeister Mag. Matthias Stadler begrüßte Lehrer, Schüler und Mitarbeiter des Vermessungsamtes St. Pölten im neugestalteten großen Sitzungssaal des Rathauses. Es gab drei Stationen welche die 60 Teilnehmer durchliefen.

Bei der Präsentation von DI Alexander Kofler und Rainer Wöber von der EVN Geoinfo GmbH zum erst kürzlich vorgestellten Solardachkataster lernten die Teilnehmer den Einsatz von Geographischen Informationssystemen bei der Klassifikation von Dachflächen kennen. Sie erfuhren die Bearbeitungsschritte welche notwendig sind um Dachflächen auf ihre Eignung zur Gewinnung von Solarenergie zu bewerten. Eine große Rolle dabei spielen die Ausgangsdaten wie Laserscan und Orthofotos die zur Berechnung von Ausrichtung, Neigung und der Beschattung von Dachflächen herangezogen werden.

I

n der Station „GIS, Wind und Wetter“ wurden den Teilnehmern von DI Walter Heginger von der Firma Geomarketing GmbH einleitend Details zur Thematik der Geodaten anhand eines „Stadtplanpuzzles“ erläutert. Das Gemeindegebiet von St. Pölten wurde auf Blättern aus unterschiedlichen Geodaten zusammen gesetzt. Abstrakte Vektornetzwerke veranschaulichten hier unsere Umwelt genauso wie heute flächendeckend verfügbare Luftbildaufnahmen. Mag. Clemens Teutsch zeigte wie die Firma Ubimet ortsbezogene Messstellen mit zahllosen meteorologischen Kennzahlen auswertet und diese Daten dann in Wettermodelle einfließen. Die Meteorologen der Unwetterzentrale erstellen auf Basis dieser Wettermodelle spezielle Warnkarten für Regionen, in denen in den nächsten Tagen und Stunden Unwetter erwartet werden (www.uwz.at).

Bei „GPS hautnah“ durften die Teilnehmer, nach einer kurzen Einschulung von  Ronald Kettinger und Peter Prochaska, am Rathausplatz selbst GPS-Fotos von ausgewählten Objekten, bspw. der Dreifaltigkeitssäule machen. Im Anschluss wurden dann die Fotos auf PCs im IT-Schulungsraum des Magistrates eingespielt und georeferenziert. In Google Earth begutachteten die Teilnehmer die Genauigkeit der Ergebnisse. Man konnte dabei sehr gut erkennen, dass die Genauigkeit bei GPS doch sehr schwankt und eine große Toleranz gegeben ist. In der anschließenden Präsentation von Mag. Siegfried Kamper und Mag. Martin Köck wurde auf die Genauigkeitsunterschiede von GPS und DGPS mit Referenznetz hingewiesen. Im Magistrat wird DGPS (Differential Global Positioning System) zur Vermessung von Leitungslagen und Passpunkten für Luftbildflüge eingesetzt.

 

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