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Salzburg

veröffentlicht um 20.11.2009, 04:56 von michaela Lindner-Fally   [ aktualisiert 27.08.2014, 02:42 von Robert Vogler ]
Interaktiver Unterricht von ExpertInnen für SchülerInnen: GIS Day 2009 in Salzburg – So macht Geographie Spaß!

Was bedeutet Placebook und GeoVZ? Wird das Wasser in den Alpen wirklich knapp, oder wie erstellt man eine digitale Landkarte?

Der GIS Day in Salzburg organisiert vom Zentrum für Geoinformatik der Universität Salzburg und dem Fachdidaktikzentrum digital:earth:at präsentierte am Mittwoch den 18. November 2009 in der ScienceCity im TechnoZ Salzburg/Itzling anhand von 12 Stationen die Welt der Geoinformatik.

Der GIS Day 2009 in Salzburg bot insgesamt 220 SchülerInnen aus Salzburg und dem angrenzenden Oberösterreich einen Einblick in das Anwendungsfeld Geographischer Informationssysteme (GIS) und zeigte wie spannend Geographie sein kann.

Placebook und GeoVZ

Viele Fragestellungen unserer Gesellschaft sind räumlicher Natur, so integrieren auch soziale Online-Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ zunehmend Geoinformations- und Ortungstechnologie, dazu zählen auch sogenannte geo-soziale Netzwerke wie Plazes oder Socialight. Florian Fischer, Mitarbeiter des Instituts GIScience der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Salzburg, machte in seinem Vortrag Placebook und GeoVZ deutlich, welche geo-sozialen Netzwerke es gibt, wie sie funktionieren und wofür sie genutzt werden können.

Wasserknappheit und  was wir dagegen tun können

Ein EU-Forschungsprojekt prognostiziert  uns eine Wasserknappheit im Alpenraum in den nächsten Jahrzehnten. Wie dieser Wassermangel zustande kommt und wie jeder einzelne von uns dazu beitragen kann Wasser zu sparen, wurde in dem Workshop von Elisabeth Weinke, Forscherin am Zentrum für Geoinformatik, diskutiert.

OpenStreetMap

Wie man eine digitale Landkarte erstellen kann, ohne viel Geld für Geodaten ausgeben zu müssen erklärte Michael Fally im Workshop OpenStreetMap.

Geoinformatik und Globale Veränderungen

Wie Geographische Informationssysteme uns in vielfältiger Weise bei der Analyse des Globalen Wandels unterstützen können, wie etwa die Visualisierung der Rückbildung des Polareises, oder gesellschaftliche Veränderungen wie Flüchtlingsströme im Sudan, aber auch die Möglichkeit für Laien aktiv an der Bewältigung lokaler Problemlagen mitzuwirken, zeigte der Vortrag ‚Global Change, Local Participation‘.

Geographie beginnt im Kopf

Das Lern- und Beratungszentrum des BFI Salzburg bot am GIS Day in Salzburg die Möglichkeit zum kostenlosen Testen des räumlichen Denkvermögens. Auf spielerische Weise konnten die SchülerInnen ihr geographisches Wissen anhand eines Europa-Puzzle und Städte-Dart unter Beweis stellen.

Geomarketing

Geomarketing? Was es nicht alles gibt. Und was steckt jetzt genau hinter diesem Schlagwort? Geomarketing sagt uns beispielsweise wo im deutschsprachigen Raum die meisten Autos einer speziellen Marke verkauft werden, oder in welchem Bezirk der Stadt Salzburg die meisten Bioprodukte nachgefragt werden. Sie sind sicher schon mal beim Einkaufen nach ihrer Postleitzahl gefragt worden, wie und warum diese Daten nun verwendet werden und welche Konzepte hinter dem Begriff ‚Geomarketing‘ stecken wurde bei dieser Station der Firma ‚BGIS GmbH‘erklärt.

Jugendliche sind oft mitten drin in der Geoinformatik-Szene. Räumliche Informationen werden auf vielfältige Weise verwendet, um unseren Alltag zu erleichtern oder Problemstellungen nachhaltig zu lösen, dies wurde den SchülerInnen beim GIS Day in Salzburg erfolgreich vermittelt.




Präsentationen:
Geographie und Geoinformatik - Was geht mich das an?
OpenStreetMap
Global Change and Local Participation
Digitale Globen - Google Maps


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